Telefonische Beratungszeiten

fachkraefteMontags von 10 – 12 Uhr
Mittwochs von 15 – 17 Uhr
(zu den übrigen Zeiten läuft ein Anrufbeantworter auf dem Sie Ihre Nachricht hinterlassen können, wir rufen so bald als möglich zurück.)

Tel.: 0221 – 96 67 64 22

Telefonberatung

Die Biographien der älteren Frauen, denen Sie als PflegendeR oder BeraterIn begegnen, sind häufig geprägt durch vielfältige Gewalterfahrungen, wie z. B. Gewalt im Kontext von Kriegen, wie Flucht und Vertreibung, Vergewaltigungen, Bombenangriffe, durch NS Verfolgung, Gewalterlebnisse in der Kindheit oder häusliche und sexualisierte Gewalt.

Diese Erlebnisse konnten von den betroffenen Frauen bisher nicht thematisiert und aufgearbeitet werden. Da Pflege und Hilfsbedürftigkeit die älteren Frauen häufig an die früheren Ohnmachtserlebnisse, denen sie während der erlebten Gewalttaten ausgesetzt waren, erinnert, kommt es bei ihnen während der Pflege oder der Beratung oftmals zu Verhaltensweisen, denen Sie als PflegendeR und BeraterIn möglicherweise hilflos gegenüberstehen. Verhaltensweisen der betroffenen Frauen können z. B. das Abwehren von Pflegemaßnahmen und Hilfsangeboten, Nahrungsverweigerung, aggressives oder apathisches Verhalten sein. Gerade auch bei Frauen mit der Diagnose Demenz kann eine traumasensible Beratung für Sie in Ihrer Arbeit mit den betroffenen Frauen hilfreich sein.

In der Konfrontation mit den unterschiedlichen Gewalterlebnissen im Leben älteren Frauen kann es zudem vorkommen, dass Sie ihre eigene Betroffenheit spüren und selbst Unterstützung benötigen.

In der telefonischen Beratung können Sie Informationen zu Ihren Fragen, Terminvereinbarungen zu einem persönlichem Beratungsgespräch oder einer Team-Beratung in Ihrer Einrichtung und Vermittlung zu weiteren Unterstützungsstellen erhalten.

Sie können anonym bleiben, die Mitarbeiterinnen von Paula e.V. werden Sie nicht nach Ihren Daten fragen.

Alle Mitarbeiterinnen unterliegen der Schweigepflicht.